Zum Inhalt springen
Messingbote Handwerk · Herkunft · Hauskultur

Bildgeschichte

Shisha Ornament: Muster für die Wand

Im neunzehnten Jahrhundert wurde die Wasserpfeife in Europa oft als Bild gelesen. Neben Lampen, Teppichen und niedrigen Tischen stand sie für ein erfundenes Morgenland, das in Tapeten, Stoffen und Möbeln weiterlebte.

Wohnen & Ornament

Ein aufgeschlagenes Musterbuch zeigt geometrische Ornamente neben Bleistift, Messinglineal und Farbkarten auf hellem Papier.

Musterbücher übersetzen Gegenstände in Flächen, Linien und wiederholbare Zeichen.

Die Bildwelt entstand aus Reiseberichten, Ausstellungen und Malerei. Ihr Gegenstand war weniger eine Gebrauchsanweisung als eine Komposition aus Glas, Metall, Textil und Licht. Die historische Vorlage dazu liefert die Geschichte des erfundenen Morgenlands.

Vom Gegenstand zur Fläche

Ein Ornament muss wiederholbar sein. Deshalb werden Henkel, Kuppeln, Rosetten und geflochtene Bänder vereinfacht, bis sie als Bordüre oder Tapetenfeld funktionieren. Das Handwerk hinter den Metallmustern zeigt die Kupfergasse im Basar.

Glas als Farbträger

Farbe kam nicht nur aus Textilien. Bleiglas, Emaille und Mosaik ließen Licht als Muster in den Raum treten. Wie daraus Lampen wurden, beschreibt der Beitrag über Mosaiklampen.

Weiter in Wohnen & Ornament

Licht macht aus einem Werkstoff eine Atmosphäre.

Rote, blaue und goldene Glassteine liegen neben einer runden Metallform und einem kleinen Pinsel.

Wohnen

Mosaiklampen aus Glas

Kleine Glasstücke werden zu einer Fläche, die erst durch Licht ihre eigentliche Zeichnung zeigt.